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Jährliches Editorenmeeting vom International Journal of Training and Development im Mai 2024 in Bangalore, Indien

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Mitte Mai 2024 fand das jährliche Editorenmeeting des International Journals of Training and Development in Bangalore statt. Neben Prof. Dr. Matthias Pilz als Editor-in-Chief, Prof. Kothandaraman Kumar (Indian Institute of Management Bangalore, India), Ass. Prof. Dr. Jay Plasman (Ohio State University, USA) als Associate Editors nahmen Annabell Albertz (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und internationale Berufsbildungsforschung, Universität zu Köln) und Lydia Sterzenbach (Masterstudentin im Studiengang Wirtschaftspädagogik, Universität zu Köln) als “helfende Hände“ am Meeting teil. Im Meeting wurde über den Publisher Report 2023 sowie zugehörige Erfolge und Hürden gesprochen. Zudem wurden Entwicklungspotentiale für die Zukunft des Journals diskutiert.

Neben dem Meeting selbst besuchte die Delegation die deutschen Unternehmen Bosch und Festo, die in Bangalore einen Standort haben, sowie the Skill Development Centre NTTF. Zusätzlich zu spannenden Gesprächen über die individuellen Ausbildungsangebote sowie zugehörige Erfolge und Herausforderungen der Unternehmen im indischen Arbeitsmarkt bekamen die Forschende konkrete Einblicke in die Ausbildungsstätten. Des Weiteren stand der Besuch eines staatlichen Industrial Training Institutes (ITI) auf der Agenda. Ein Round Table mit weiteren deutschen Unternehmen, organisiert vom deutschen Konsulat in Bangalore, rundete den Besuch ab. Es wurde vor allem über die Ausbildung junger Menschen und existierende Qualifikationslücke in Indien gesprochen.

Ein großes Dankeschön geht an alle Unternehmensvertreter*innen, ITI-Lehrkräfte sowie das deutsche Konsulat in Bangalore, die die tollen Besuche und fruchtbaren Diskussionen möglich gemacht haben.

Board Meeting des G.R.E.A.T.

Am 06. Juni 2024 fand das turnusmäßige Board Meeting des German Research Center for Comparative Vocational Education and Training (G.R.E.A.T.) in den Räumen des Instituts statt. Die Board-Mitglieder wurden über die weitreichenden Tätigkeiten und neuen Projekte des G.R.E.A.T. informiert. Neben Prof. Dr. Matthias Pilz, Julia Dellori, Julia Regel und Ekaterina Schlüter von Seiten der Universität zu Köln nahmen auch Birgit Thomann des Bundeinstituts für berufliche Bildung (BIBB), Dirk Matter der Deutsch-Indischen Handelskammr (AHK Indien), Prof. Dr. Gregor Lang-Wojtasik der Pädagogischen Hochschule Weingarten und Dr. Balasubramanian Ramani der Niedersachsen.next-Initiative der Landesregierung Niedersachsen an der Sitzung teil.

Dialogveranstaltung im Japanischen Kulturinstitut am 26. Juni 2024 – „Der Übergang vom Bildungssystem in die Beschäftigung in Japan und Deutschland in Zeiten des demografischen Wandels“

Am Mittwoch, den 26. Juni 2024, veranstaltet das Japanische Kulturinstitut in Köln (The Japan Foundation) in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und internationale Berufsbildungsforschung der Universität zu Köln eine Podiumsdiskussion zum Thema „Der Übergang von der Schule in den Beruf in Japan und Deutschland in Zeiten des demografischen Wandels“. Die Podiumsdiskussion widmet sich dem Übergang von der Schule in die Arbeitswelt in Japan und Deutschland im Vergleich. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung mit schrumpfenden Geburtsjahrgängen ergeben sich in beiden Ländern Probleme im Zuge des Übergangsprozesses. 

Die Veranstaltung greift folglich ein hochaktuelles Thema auf und stellt die derzeitige Übergangssituation der beiden Länder dar und vergleicht die Institutionen, Prozesse sowie Herausforderungen. Japanische und deutsche ExpertInnen auf dem Gebiet des Übergangs von der Schule in die Beschäftigung werden dazu Einblicke in die verschiedenen Facetten dieses Themas geben. Anschließend besteht Gelegenheit zum Meinungs- und Gedankenaustausch in einer Diskussionsrunde, die ebenfalls auf Beiträge aus dem Publikum eingeht.

Die Podiumsdiskussion findet von 17:00 bis 19:00 Uhr im Japanischen Kulturinstitut, Universitätsstr. 98, 50674 Köln, statt und wird von einem kleinen Empfang gefolgt, der Gelegenheit zum informellen Austausch bietet.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Abschlussveranstaltung des RecoVET- Projekts am 25. Juni 2024

Am Dienstag, den 25. Juni 2024 wird die Abschlussveranstaltung des RecoVET-Projekts durchgeführt. Das RecoVET-Projekt - "Recognition of Good VET practice for refugees“  – hat sich mit der Entwicklung eines Konzepts zur externen Bewertung und Anerkennung von spezifischer Qualität bei der Integration von Menschen mit Fluchterfahrung befasst. Die Projektergebnisse (Online-Tool, Handbuch und Toolbox) dienen der Sensibilisierung für die Gestaltung von Berufsbildungsprogrammen für Geflüchtete und Personen mit Zuwanderungsgeschichte.Mehr über das Projekt erfahren Sie unter https://recovet.uni-koeln.de/.

Die Zielgruppe der RecoVET-Veranstaltung sind Personen, die in Bildungseinrichtungen und im Bereich der beruflichen Integration arbeiten sowie Evaluator:innen und Expert:innen für Bildungsqualität. Die Veranstaltung setzt sich aus Vorträgen und der Präsentation von Projektergebnissen zusammen und wird durch den Austausch mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Evaluation und Bildung in entspannter Atmosphäre abgerundet. 

Die Veranstaltung findet von 16:15 bis 18:15 Uhr am Institut für Berufs-, Wirtschafts- und Sozialpädagogik, Herbert-Lewin-Straße 2, 50931 Köln, statt.

Den Ablauf des Programms finden Sie hier.

Forschungsbesuch von Julián Bell Sebastián der Universität Valencia in Spanien

In der Zeit vom 22.09. bis 22.12.2023 war Julián Bell Sebastián aus der Abteilung für Didaktik und Schulorganisation der Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaften der Universität von Valencia zu Besuch am German Research Center for Comparative Vocational Education and Training (G.R.E.A.T.). In dieser Zeit setzte er seine Mitwirkung im Rahmen des Erasmus+ RecoVET-Projekts fort. Außerdem führte er im Rahmen seiner Forschungsprojekte Feldforschung durch und beteiligte sich aktiv am Leben des Lehrstuhls.

Julián Bell Sebastián ist Doktorand bei Prof. Fernando Marhuenda Fluixá aus der Abteilung für Didaktik und Schulorganisation und Dr. Carmen Carmona Rodríguez aus der Abteilung für Forschungsmethoden und Bildungsdidaktik der Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaften der Universität Valencia. Er ist auch Mitglied der Forschungsgruppe "Kultur, Vielfalt und Entwicklung" (GIUV 2013-138) und der Forschungsgruppe " Transitions" (GIUV 2013-093), wo er als Mitarbeiter tätig ist.

Herr Bells Forschung konzentriert sich auf die Untersuchung von Einstellungen zu kultureller Vielfalt in der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie Migration, Governance und Qualitätsevaluation im beruflichen Bildungswesen.
Er ist auch Mitglied der Forschungsgruppe "Kultur, Vielfalt und Entwicklung" (GIUV 2013-138) und der Forschungsgruppe "Übergänge" (GIUV 2013-093), in der er als Mitarbeiter tätig ist.

Aus der Zusammenarbeit zwischen G.R.E.A.T. und Herrn Bell konnte in der Vergangenheit zudem eine gemeinsame Publikation mit Dr. Junmin Li und Ekaterina Schlüter (Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpädagogik) veröffentlicht werden: Li, J., Schlüter, E., Hautz, H., Bell, J., & Marhuenda, F. (2023). Quality management in vocational education and training: A reflection on educational governance in Austria, Germany and Spain. In V. Tūtlys, L. Vaitkutė & C. Nägele (Eds.), Vocational Education and Training Transformations for Digital, Sustainable and Socially Fair Future (pp. 265–272). VETNET. https://doi.org/10.5281/zenodo.7821912

Die Mitglieder von G.R.E.A.T. bedanken sich bei Herrn Bell für den spannenden Austausch und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner weiteren Forschungsarbeit.

Präsentation der Ergebnisse des DFG-Projekts "Multinationale Unternehmen und die lokale Wissensbasis"

Am 23. November 2023 wurden im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die Ergebnisse des DFG-Projekts "Multinationale Unternehmen und die lokale Wissensbasis" vorgestellt. Der Forschungsdirektor und Ständige Vertreter des Präsidenten, Prof. Dr. Hubert Ertl, und die Leiterin der Abteilung Internationale Berufsbildung, Birgit Thomann, begrüßten Prof. Dr. Matthias Pilz und M.Sc. Lena Finken im Beisein von fünfunddreißig Zuhörenden aus dem BIBB. An die Präsentation der Projektergebnisse schloss sich eine rege Diskussion an, insbesondere über das Potenzial, mehr ausländische Unternehmen in das duale Ausbildungssystem in Deutschland zu integrieren.

Besuch von Professor Dr. Franz Waldenberger des Deutschen Instituts für Japanstudien

Mitte November 2023 hieß das German Research Center for Comparative Vocational Education and Training (G.R.E.A.T.)  Prof. Dr. Franz Waldenberger willkommen. Während seines Aufenthalts am Institut gab Herr Waldenberger den Masterstudierenden in zwei Vorträgen einen Überblick über seine Forschung zu Japan. Zum einen berichtete Herr Waldenberger über die unternehmensgebundenen Karrieren von japanischen Manager:innen sowie die Rekrutierung von jungem Nachwuchs. Zum anderen nahm Herr Waldenberger Bezug zur komparativen Forschung und stellte einige Unterschiede zwischen dem japanischen und dem deutschen Beschäftigungssystem heraus. Eine rege Diskussion der Studierenden rundeten die Vorträge ab.  

Prof. Dr. Franz Waldenberger ist Ökonom und Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien mit Sitz in Tokio. Außerdem ist er Professor für japanische Wirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der japanischen Wirtschaft und Corporate Governance. Aktuell beschäftigt er sich mit Japans Startup-Ökosystem und den damit verknüpften grundlegenden Fragen der digitalen Transformation. 

Das German Research Center for Comparative Vocational Education and Training (G.R.E.A.T.) dankt Herr Waldenberger für seinen Besuch und die spannenden Einblicke in die japanische Kultur und das japanische Bildungs- und Beschäftigungssystem.

 

Sonderausgabe zum Thema "Informelles Lernen in der Berufsbildung" im International Journal of Training and Development

Wir freuen uns sehr darüber Ihnen mitteilen zu können, dass Sie die Sonderausgabe zum Thema “Informal Learning in Vocational Education and Training” der IJTD (2023, Jahrgang 27, Heft 3-4) auf der Webseite von Wiley, London jetzt  finden können. Sieben der acht Beiträge sind als open access verfügbar. 

Die hier veröffentlichten Beiträge wurden von den Herausgebern des IJTD aus einer Vielzahl von Beiträgen ausgewählt, die auf der "4th International G.R.E.A.T. Conference" zum Thema "Informal Learning in VET" im September 2022 an der Universität zu Köln präsentiert wurden.

Die Auswahl der in der vorliegenden Sonderausgabe vertretenen Beiträge erfolgte nach den Kriterien Qualität, innovative Perspektive sowie Relevanz im Kontext von Aus- und Weiterbildung. Die acht hier veröffentlichten Beiträge decken ein breites Spektrum an Aspekten des informellen Lernens ab und umfassen unterschiedliche Länderkontexte sowie verschiedene Ebenen, Ziele und Orte des informellen Lernens.

 

Neue Publikation "Ähnliche oder unterschiedliche Ausbildungskulturen? Deutsche und chinesische Unternehmen in ihren Heimat- und Gastländern" wird für die Zeitschrift "Societies" als Titelgeschichte ausgewählt  

Für international produzierende Unternehmen ist die Ausbildung und Rekrutierung von Fachkräften eine besondere Herausforderung. An verschiedenen internationalen Standorten treffen Unternehmen oft auf ein "Kompetenz-Ökosystem", das sich mehr oder weniger stark von dem des Heimatlandes unterscheidet. Der Beitrag greift diese Problematik auf und untersucht deutsche Unternehmen in Deutschland und China und umgekehrt chinesische Unternehmen in China und Deutschland. Konkret wird untersucht, (1) wie sich die Ausbildungskulturen von Unternehmen im In- und Ausland unterscheiden, (2) welche Einflussfaktoren die jeweils realisierten Ausbildungskulturen bestimmen und (3) welchen Einfluss die jeweils national vorherrschenden Kompetenzökosysteme konkret ausüben. 

Die Befunde aus diesen vier Perspektiven dokumentieren, dass deutsche Unternehmen in Deutschland das formale Berufsbildungssystem der dualen Ausbildung nutzen, während deutsche Unternehmen in China stark von der lokalen Ausbildungskultur des betrieblichen Lernens geprägt sind. Darüber hinaus nutzen auch chinesische Unternehmen in China diese Ausbildung und kooperieren nur bedingt mit dem formalen schulischen Berufsbildungssystem. Die Ergebnisse zeigen, dass chinesische Unternehmen in Deutschland das duale Ausbildungssystem in Deutschland nicht übernehmen. Dieser Artikel analysiert diese Ergebnisse und diskutiert die Gründe dafür, wobei zwischen institutioneller Logik und interner Logik unterschieden wird. Den Artikel (open access) finden Sie in der aktuellen Ausgabe (Vol. 13, Ausgabe 5 (Mai 2023)) der internationalen Zeitschrift für Soziologie "Societies" oder hier

Teilnahme an der JVET Konferenz

Von Donnerstag, dem 13. Juli bis zum 15. Juli 2023, fand die 15. Konferenz des Journal of Vocational Education and Training (JVET) statt, die führende Expert*innen, Pädagog*innen und Forscher*innen aus der ganzen Welt zusammenbrachte. Die Veranstaltung, die im Keble College in Oxford, England, stattfand, bot ein breites Spektrum an Präsentationen, Diskussionen und wertvollen Einblicken in den Bereich der Berufsbildung. 
JVET hatte zwei angesehene Expert*innen auf diesem Gebiet eingeladen. Nandini Gooptu und John Buchanan traten als Hauptredner*innen auf, teilten ihre profunden Erkenntnisse und ihr Fachwissen und hinterließen bei den Zuhörer*innen einen bleibenden Eindruck. Ein weiterer Höhepunkt der Konferenz war die Feier zum 75-jährigen Bestehen des JVET, das von seinen Anfängen bis hin zu einer angesehenen Plattform für die Verbreitung bahnbrechender Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Berufsbildung weltweit gespielt hat.
Auch das Team des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik an der Universität zu Köln hat zu dieser inspirierenden Veranstaltung beigetragen. Prof. Dr. Matthias Pilz moderierte mehrere Sitzungen und trug eine eigene Präsentation bei, in der er die neuesten Forschungsergebnisse mitteilte und eine einzigartige Perspektive auf eine Studie über die Ausbildungsaktivitäten britischer, französischer, US-amerikanischer, japanischer und chinesischer Unternehmen in Deutschland bot.
Dr. Junmin Li stellte in ihrem Vortrag in Zusammenarbeit mit Elisabeth Knight von der Victoria University, Australien, die angelsächsischen und deutschen Konzepte der beruflichen Kompetenz und der Kompetenz im Kontext des Policytransfers heraus.
Der Austausch von Ideen und Erfahrungen während der gesamten Konferenz bildete eine solide Grundlage für die künftige Zusammenarbeit und Forschung, um sicherzustellen, dass die Berufsbildung weiterhin auf die sich entwickelnden Bedürfnisse der Gesellschaft reagieren kann.

Forschungsbesuch von Professor Dr. Orr von der University of Huddersfield in England

In der Zeit vom 28.11. bis 09.12.2022 war Professor Dr. Orr zu Besuch am German Research Center for Comparative Vocational Education and Training (G.R.E.A.T.). In dieser Zeit gab er unter anderem Studierenden des Masterstudiengangs "Wirtschaftspädagogik" Einblicke in seine Forschung und die Ausbildung von LehrerInnen in England. Er leitete zudem ein Doktorandenkolloquium, in welchem angeregt über aktuelle Entwicklungen von Qualifikationen in der englischen Berufsbildungslandschaft diskutiert wurde.

Prof. Dr. Kevin Orr hält die Position als Professor und zudem als Associate Dean (Teaching and Learning) an der University of Huddersfield, der größten Einrichtung für LehrerInnenbildung in England, inne. Zudem bringt er umfassende Erfahrungen in der Lehre an Further Education Colleges und speziell in der Ausbildung von zukünftigen LehrerInnen mit. Er publizierte bereits zu den Themen Berufsausbildung, Berufspädagogik und untersuchte zudem die LehrerInnenbildung für Weiterbildungsinstitute.

Die Zusammenarbeit zwischen dem German Research Center for Comparative Vocational Education and Training (G.R.E.A.T.) wurde weiterhin durch Einzelgespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die aktuellen Forschungsprojekte gestärkt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter danken für die spannenden Einblicke und freuen sich schon auf den weiteren Austausch mit Professor Dr. Orr.

Forschungsbesuch von Professor Nokelainen von der Tampere University in Finnland

In der Zeit vom 10.10. bis 21.10.2022 war Professor Nokelainen zu Besuch am German Research Center for Comparative Vocational Education and Training (G.R.E.A.T.). In dieser Zeit gab er u.a. Studierenden des Masterstudiengangs "Wirtschaftspädagogik" Einblicke in seine Forschung in Finnland. Er leitete zudem ein Doktorandenkolloquium, indem eine lebhafte Diskussion angeregt wurde und auch eine Anknüpfung an die eigene Forschung der Doktorandinnen stattfand.
Prof. Dr. Petri Nokelainen hält nicht nur die Position als Professor an der Tampere University in Finnland inne, sondern ist zudem als Adjunct Professor an der University of Helsinki, Finnland und Tallinn University, Estland tätig. Zudem bringt Prof Nokelainen weitere umfassende und langjährige Erfahrung durch seine Position als Leiter des Professional Growth and Learning Research Group mit. Er publiziert zu den Themen Engineering Education, Regulation of Learning, Emotions, Active Learing, Workbased Learning und Professional Growth.
Die Zusammenarbeit zwischen dem German Research Center for Comparative Vocational Education and Training (G.R.E.A.T.) und Professor Nokelainen besteht bereits seit Jahren. So konnte in der Vergangenheit auch eine gemeinsame Publikation mit Dr. Junmin Li (Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpädagogik) veröffentlicht werden: Pylväs, Laura; Li, Junmin; Nokelainen, Petri (2021), Professional Growth and Workplace Learning. In: Harteis, C., Gijbels, D., Kyndt, E. (eds) Research Approaches on Workplace Learning. Professional and Practice-based Learning, vol 31. Springer, Cham. (pp 137–155) https://doi.org/10.1007/978-3-030-89582-2_6 
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter danken für die spannenden Einblicke und freuen sich schon auf den weiteren Austausch mit Professor Nokelainen.

Memorandum of Understanding: Indian Institute of Management Shillong

Das German Research Center for Comparative Vocational Education and Training (G.R.E.A.T.) freut sich über ein im August 2022 abgeschlossenes Memorandum of Understanding (MoU) mit dem Indian Institute of Management (IIM) Shillong. Im Rahmen der Kooperation soll ein regulärer Austausch von Wissenschaftlern, Studenten sowie Informationen zwischen beiden Einrichtungen etabliert werden. Mehr Informationen über die Zusammenarbeit mit dem IIM und weitere aktuelle Aktivitäten von G.R.E.A.T. in Indien finden Sie hier.
 

Neue Veröffentlichung zum Umgang des Dualen Systems mit der Corona-Pandemie

Nicht zuletzt aufgrund der engen Verzahnung des Dualen Systems mit der Wirtschaft waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch am Ausbildungsmarkt spürbar. Gleichzeitig führten Schul- und Betriebsschließungen sowie strenge Hygienemaßnahmen dazu, dass Ausbildungsaktivitäten zwischenzeitlich gestoppt oder aber stark eingeschränkt wurden. Um die Aufnahme oder Fortführung einer Ausbildung im dualen System trotzdem zu ermöglichen, war ein schnelles Handeln der verantwortlichen Akteure notwendig. Da es sich bei dem dualen System um ein kollektives Ausbildungsmodell mit einer hohen Komplexität handelt, stellt sich hier allerdings die Frage, inwiefern ein solch komplexes System überhaupt kurzfristig handlungsfähig ist. 
Diesen und weiteren Fragen wird in dem am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpädagogik erarbeiteten und kürzlich veröffentlichten Beitrag „Collective Skill Formation Regimes in Times of Covid-19: A Governance-Focused Analysis of the German Dual Training System“ nachgegangen. Den Artikel (Open-Access) finden Sie in der aktuellen Ausgabe (Vol. 9, No. 2 (2022)) des "International Journal for Research in Vocational Education and Training" bzw. hier.

 

Prof. Dr. Matthias Pilz: „Most Productive Author“

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Quelle: Gessler et al. (2021, S. 189)

In der Studie von Gessler, Nägele & Stadler (2021) wurde ein „Scoping Review“ bzw. eine „Bibliometric Mapping Analysis“ für den Forschungsbereich an der Grenze zwischen „Learning and Work“ vorgenommen. Hierzu wurden weltweit insgesamt 5.474 Publikationen (peer-reviewed) berücksichtigt, die im Zeitraum zwischen 2011-2020 publiziert wurden und in der Datenbank Scopus erfasst sind. Der Fokus der Auswertung und Strukturierung lag hierbei unter anderem auf den am häufigsten verwendeten Keywords (z.B. die Cluster „workplace learning“, „apprenticeships“, „teacher-training“ etc.), den am häufigsten zitierten Arbeiten und Autoren sowie bestehenden „collaborative networks“ zwischen Ländern, Journals und Autoren. Mit einer Anzahl von 28 Publikationen zwischen 2011-2020 wurde Prof. Dr. Matthias Pilz im Rahmen dieser Studie als „most productive author“ identifiziert. Von seinen Arbeiten wurde am häufigsten sein Typologie-Ansatz im Rahmen der international vergleichenden Berufsbildungsforschung zitiert. Der Artikel von Gessler, Nägele und Stadler ist in einem Special Issue des International Journal for Research in Vocational Education and Training erschienen und ist hier als Open Access-Publikation verfügbar. 

 

Prof. Dr. Matthias Pilz bei der 8. International Conference of Research in Vocational Education and Training in Stockholm

Vom 11.-13.05.2022 fand in Stockholm die 8. International Conference of Research in Vocational Education and Training statt, an der auch Prof. Dr. Matthias Pilz teilnahm. In seinem Beitrag „Training in a dual mode: Cooperation structures and procedures in actors‘ networks in Mexico“ stellte Prof. Dr. Pilz erste Erkenntnisse aus dem Projekt „DualReg“ vor. Weitere Informationen zur Konferenz (z.B. Book of Abstracts) finden Sie auch auf der Konferenzwebsite.

Call for Papers - 4. internationale GREAT Konferenz

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die 4. Internationale Konferenz des German Research Center for Comparative Vocational Education and Training (G.R.E.A.T.) vom 28.-30. September 2022 in Köln stattfinden wird.
Die Konferenz wird sich mit aktuellen Fragestellungen sowie Forschungsergebnissen im Bereich des informellen Lernens in der beruflichen Bildung beschäftigen. Es ist uns eine große Freude, Sie zur Einreichung eines Konferenzbeitrags bis zum 14.02.2022 einzuladen. Weitere Informationen finden Sie im Call for Papers.
 

Prof. Dr. Matthias Pilz als Diskutant bei gemeinsamem Webinar der OECD und Bertelsmann Stiftung

Megatrends wie etwa die Digitalisierung, die Globalisierung oder auch der demographische Wandel führen zu einem nachhaltigen Wandel der Arbeitswelt. Um die Beschäftigungsfähigkeit von Erwerbstätigen auch zukünftig zu sichern, gewinnen flexible Weiterbildungsformen zunehmend an Relevanz. Vor diesem Hintergrund richteten die OECD und die Bertelsmann Stiftung am 11.01.21 ein gemeinsames Webinar zum Thema „Mit flexibler Qualifizierung in die Zukunft der Arbeit: Chance für beruflichen Aufstieg und Fachkräftesicherung“ aus, um mögliche Konsequenzen für die Gestaltung der deutschen Aus- und Weiterbildungslandschaft zu diskutieren. Unter Bezugnahme auf Erfahrungen sowie Evidenzen aus dem internationalen Kontext nahm Prof. Dr. Matthias Pilz zusammen mit Alexander Höbl (Österreichisches Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort) und Dr. Thomas Kruppe (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) an einer Panel-Diskussion teil, die sich mit Fragen der Leistungsfähigkeit flexibler Qualifizierungsansätze auseinandersetzte. Eine Aufzeichnung des Webinars sowie weitere Informationen finden Sie hier. Die Aufzeichnung der Panel-Diskussion mit Herrn Prof. Dr. Pilz finden Sie ab Minute 30:45 im Video.
 

Gastvortrag von Prof. Dr. Matthias Pilz und Prof. Dr. Shinji Sakano im Rahmen der Deutsch-Japanischen Wissenschaftskooperation

Anlässlich des 160-jährigen Jubiläums der Deutsch-Japanischen Beziehungen sowie des engen wissenschaftlichen Austauschs zwischen den beiden Ländern veranstalten die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die Universität zu Köln sowie das Japanische Kulturinstitut Köln im Sommersemester 2021 eine gemeinsame Online-Ringvorlesung zu Ergebnissen aktueller und gemeinsamer Forschung aus verschiedensten Disziplinen, welche auch vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und Japan reflektiert werden. Zusammen mit Prof. Dr. Shinji Sakano von der Tamagawa Universität hielt Prof. Dr. Matthias Pilz am 05.05.2021 einen Vortrag zum Thema "Der Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem: Japan und Deutschland im Vergleich". Im Fokus standen dabei insbesondere die Strukturen und Regelungsmechanismen im Bildungs- und Beschäftigungssystem des jeweiligen Landes, die kontextbezogen betrachtet und verglichen wurden. Ein Video des Vortrages sowie der anschließenden Diskussion ist nun Online verfügbar. Weitere Informationen und Termine zur Ringvorlesung im Rahmen der Deutsch-Japanischen Wissenschaftskooperation finden Sie hier.

Special Issue der "Kölner Zeitschrift für Wirtschaft und Pädagogik" veröffentlicht

Im Mai 2021 ist eine neue Ausgabe der Kölner Zeitschrift für Wirtschaft und Pädagogik erschienen. Diese widmet sich schwerpunktmäßig dem Bereich der international vergleichenden Berufsbildungsforschung und zeigt erste Befunde zu den am GREAT durchgeführten Forschungsprojekten im Rahmen der BMBF-Förderlinie „Internationalisierung der Berufsbildung“ auf. Einen ersten Einblick in das Special Issue erhalten Sie hier.

Veröffentlichung der ersten Ausgabe des International Journal of Training and Development (IJTD) mit Prof. Dr. Matthias Pilz als neuem Editor-in-Chief

Wir freuen uns sehr darüber Ihnen mitteilen zu können, dass die erste Ausgabe des IJTD unter dem neu gebildeten Editorial Board nun erschienen ist. Seit Juli 2020 wird die Zeitschrift von Herrn Prof. Dr. Matthias Pilz als neuem Editor-in-Chief sowie Prof. Kothandaraman Kumar (Indian Institute of Management Bangalore, India), Ass. Prof. Dr.  Jun Li (Tongji University, China), Ass. Prof. Dr. Jay Plasman (Ohio State University, USA) und Prof. Dr. Volker Wedekind (Nottingham University, UK) als Associate Editors herausgegeben.

Das IJTD ist multidisziplinär ausgerichtet und fokussiert unter anderem wirtschaftliche und politische Entwicklungen sowie wissenschaftliche Ansätze und Erkenntnisse im Kontext der beruflichen Aus- und Weiterbildung bzw. Trainingaktivitäten. Mit dem Anspruch an qualitativ hochwertige konzeptionelle oder empirische Forschung ist die zentrale Zielsetzung des Journals insbesondere in der Förderung eines internationalen Dialogs rund um das Thema „Berufsbildung“ sowie der Stärkung der Kooperation von Forschung, Politik und Praxis zu sehen.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie auf der Website von Wiley, London

Neue Publikationen im Kontext des Berufsbildungsexportes

Der Export bzw. Transfer deutscher dualer Berufsausbildung stellt nach wie vor ein hoch aktuelles Thema dar. Trotz der Vielzahl an Transfer-Projekten und -ansätzen liegen diesbezüglich nur wenige empirische Befunde vor. Umso mehr freut es uns, dass wir in diesem Zusammenhang auf zwei neu erschienene Publikationen hinweisen dürfen:

Faßbender, U. & Pilz, M. (2020): Merkmale dualer Berufsausbildung in den internationalen Angeboten deutscher Bildungsanbieter. Journal Of Technical Education (JOTED) 8(2), S. 26-45. Den Artikel finden Sie auf der Homepage von JOTED.

Bakırcı, B. & Pilz, M. (2019). „Eigentlich bin ich ein bisschen dazu gekommen wie die Jungfrau zum Kind!“ Zum Professionsverständnis von deutschen Berufsbildungsexperten im Ausland. Tertium Comparationis – Journal für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft 25(1), 45-70. Diesen Artikel finden Sie hier.

Prof. Dr. Matthias Pilz als neuer Honorary Professor an der University of Nottingham

Für die kommenden drei Jahre (ab August 2020) wurde Herr Prof. Dr. Matthias Pilz zum Honorary Professor an der School of Education der University of Nottingham ernannt. Mit dieser Ehrung möchte die University of Nottingham ausgewiesene Experten aus den Bereichen Berufsbildung, Wirtschaft und Industrie gewinnen, um einen externen Input in der Lehre zu realisieren sowie gemeinsame Forschungsprojekte durchzuführen. Längerfristig soll insbesondere die Kooperation zwischen den Beteiligten sowie den Universitäten gestärkt werden.

Prof. Dr. Matthias Pilz als neuer Editor-In-Chief beim “International Journal of Training and Development”

Seit Juli 2020 ist Prof. Dr. Matthias Pilz neuer Editor-In-Chief für das “International Journal of Training and Development” (IJTD). Mit Fokus auf neueste internationale Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung inkludiert das IJTD diverse Forschungsdisziplinen. Die Publikationen des IJTD setzen sich mit unterschiedlichsten Fragestellungen innerhalb der beruflichen Bildung sowie angrenzender Bildungsbereiche auseinander, wie beispielsweise aktuellen Ansätzen und Erkenntnissen in der Aus- und Weiterbildungspraxis sowie politischen und strategischen Entwicklungslinien im Bereich der beruflichen Bildung bzw. Trainingaktivitäten. Mit einem multidisziplinären und international ausgerichteten Ansatz sowie diversen empirisch ausgerichteten Publikationen liegt die übergeordnete Zielsetzung des Journals in der Förderung des internationalen Dialogs zur weltweiten Förderung und Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Durch die gegebene Bandbreite richtet sich das Journal folglich nicht nur an die wissenschaftliche Gemeinschaft, sondern ebenso an relevante und interessierte Akteure aus Wirtschaft und Politik. Das IJTD wird jährlich mit insgesamt vier Ausgaben veröffentlicht. Weitere Informationen zum IJTD sowie eine Gesamtübersicht der Publikationen finden Sie auf den Seiten der Wiley Online Library.

Neuerscheinung in der Reihe "Internationale Berufsbildungsforschung"

Pünktlich zum Ende Mai 2020 ist nun ein weiterer Band innerhalb der von Herrn Prof. Dr. Matthias Pilz, Herrn Prof. Dr. Dietmar Frommberger sowie Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Gessler herausgegebenen Reihe "Internationale Berufsbildungsforschung" erschienen. Der neue Sammelband mit dem Titel "Comparative Vocational Education Research" wurde von Herrn Prof. Dr. Matthias Pilz sowie Frau Dr. Junmin Li herausgegeben und bezieht sich explizit auf die Disziplin der international vergleichenden Berufsbildungsforschung. Neben der Darstellung weiterer theoretischer Entwicklungen innerhalb der Disziplin lag die Zielsetzung des Bandes ebenso in der Darstellung methodischer Ansätze sowie exzellenter Forschungsergebnisse. Folglich handelt es sich hier um einen Band, der den vergleichenden Studien in der Berufsbildung einen besonderen Raum bietet und dabei eine Vielzahl wissenschaftlicher Beiträge von weltweit renommierten Berufsbildungsforscher*innen enthält. Eine kurze Übersicht zum Buch bietet auch der Beitrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler, den Sie hier finden können.

Digitalisierung - Wie sieht es mit dem Datenschutz an Schulen aus und was wissen Lehrkräfte darüber?

Im Rahmen ihres Praxissemesters ging die ehemalige Masterstudentin Frau Anna Kruse in ihrem Studienprojekt der Frage nach, was Lehrkräfte an einer berufsbildenden Schule über die seit 2018 geltende DSGVO wissen. Eine Zusammenfassung ihrer Untersuchung sowie ihrer Ergebnisse findet sich in der neuen Ausgabe des "Fachmagazins für den Datenschutz" (ab S. 74) des Berufsverbands der deutschen Datenschutzbeauftragten (BvD). Das Studienprojekt wurde im Sommersemester 2019 unter Betreuung von Herrn Prof. Dr. Matthias Pilz angefertigt und bietet spannende Einblicke in das Thema "Datenschutz an Berufskollegs". Frau Anna Kruse selbst hat den Masterstudiengang "Lehramt an Berufskollegs" im Frühjahr 2020 erfolgreich abgeschlossen - wir gratulieren herzlich zu ihrer Publikation und wünschen ihr für ihre weitere berufliche Zukunft alles Gute.

Prof. Dr. Matthias Pilz auf Feldforschung in Japan

In der Zeit vom 10.02.-24.02.2020 ist Prof. Dr. Matthias Pilz auf Feldforschung in Japan unterwegs. Gefördert wird dieser Forschungsaufenthalt von der "Japan Society for the Promotion of Science". Im Rahmen mehrerer Interviews mit schulischen Akteuren wie bspw. Lehrkräften untersucht er dort u.a. die Einstellung von Lehrkräften ggü. der beruflichen Bildung. Hierzu sind landesweit mehrere Besuche in Schulen, Universitäten sowie Unternehmen angesetzt. Bereits am 10.02.2020 besuchte er dort die Toyohashi Technical High School und befragte sowohl den Schulleiter als auch weitere Ausbilder hinsichtlich der Motivation der Schülerinnen & Schüler, der Zufriedenheit mit dem Schulleben, des Beschäftigtenstatus sowie der Berufsbiographie der Lehrkräfte - einen japanischen Artikel über diesen Besuch finden Sie hier. Des Weiteren hat er bereits u.a. die "Aichi High School of Technology and Engineering" besucht - Dort traf er sowohl Herrn Prof. Etsuo Yokoyama, der an der Nagoya Universität tätig ist und in der Vergangenheit bereits als Gastwissenschaftler zu Besuch am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpädagogik war, als auch den Schulleiter Herrn Yamaguchi Naoto. Ähnliche Befragungen wurden auch schon in Indien und China durchgeführt. Zusätzlich hielt Herr Prof. Dr. Pilz an der Nagoya Universität auch einen Vortrag über die Berufsbildung in Deutschland. Einen kurzen Bericht zu dem Forschungsaufenthalt von Prof. Dr. Matthias Pilz finden Sie hier.

Board Meeting des G.R.E.A.T

Am 27. November 2019 fand das turnusmäßige Board Meeting des German Research Center for Comparative Vocational Education and Training (G.R.E.A.T.) in den Räumen des Instituts statt. Die Board-Mitglieder wurden über die weitreichenden Tätigkeiten und neuen Projekte des G.R.E.A.T. informiert. Neben Prof. Dr. Matthias Pilz, Dr. Junmin Li, Julia Regel und Sebastian Schneider von Seiten der Universität zu Köln nahmen auch Dr. Volker Wedekind als Gast der University of Nottingham sowie die Board-Member Tilman Nagel der GIZ und Shyamal Majumdar von Unesco-Unevoc an der Sitzung teil.

Forschungsbesuch von Dr. Volker Wedekind von der University of Nottingham

In der Zeit vom 18.11. bis 29.11.2019 war Dr. Volker Wedekind zu Besuch am Institut für Berufs-, Wirtschafts- und Sozialpädagogik. In dieser Zeit gab er u.a. einzelne Lehrveranstaltungen für Studierende des Masterstudiengangs "Wirtschaftspädagogik" und leitete zudem ein Doktorandenkolloquium. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltungen konnte er den Studierenden und Doktoranden interessante Einblicke in seine Forschungsarbeit vermitteln und diese zu Diskussionen anregen. Zudem stand er als Ansprechpartner für einzelne studentische Hausarbeiten mit Fokus auf das britische und südafrikanische Berufsbildungssystem zur Verfügung und konnte die Doktoranden hinsichtlich ihrer Forschungsprojekte beraten.

Dr. Wedekind ist derzeit an der University of Nottingham in der "School of Education" als stellvertretender Leiter tätig, hat jedoch auch einen Großteil seiner bisherigen beruflichen Laufbahn in Südafrika verbracht, sodass er sich durch eine große Expertise für die beiden Berufsbildungssysteme in UK als auch in Südafrika auszeichnet. Zu seinen aktuellen Forschungsschwerpunkten zählen mitunter der Zusammenhang zwischen Bildung, Sozialpolitik und wirtschaftlicher Entwicklung sowie Praktiken der beruflichen Bildung und deren Unterschiede zu anderen Bildungsformen. Zukünftig möchte sich Dr. Volker Wedekind mit dem Feld der Migration und den damit verbundenen Herausforderungen für die berufliche Bildung befassen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Instituts freuen sich schon auf weitere Besuche von Herrn Dr. Wedekind.

Forschungsworkshop zur "International vergleichenden Berufsbildungsforschung"

vergrößern: Forschungsworkshop Gruppenfoto

Am 14.11.2019 fand am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpädagogik der Universität zu Köln ein ganztägiger Forschungsworkshop mit Bezug zur international vergleichenden Berufsbildungsforschung statt. Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um Herrn Prof. Dr. Pilz und internationalen Gästen nahmen auch weitere Kolleginnen und Kollegen der Lehrstühle von Herrn Prof. Dr. habil. Frommberger der Universität Osnabrück sowie von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Gessler der Universität Bremen teil.
Die spannenden Vorträge, die verschiedenste Facetten und Fragen innerhalb der international vergleichenden Berufsbildungsforschung thematisierten, regten zu fruchtbaren Diskussionen sowie einem fachlichen Austausch an. Zudem hatten die Teilnehmenden des Workshops die Möglichkeit, sich über ihre aktuellen Forschungsprojekte und -fragen auszutauschen. Insgesamt war es für alle Beteiligten ein äußerst bereichernder Tag, der in naher Zukunft wiederholt werden soll.

 

Gastvorlesungen von Prof. Dr. (em.) Roger Harris der University of South Australia

vergrößern: Prof. Dr. Roger Harris

Der Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpädagogik von Prof. Dr. Matthias Pilz freute sich sehr darüber, Prof. Dr. (em.) Roger Harris von der School of Education (University of South Australia) in der Zeit vom 04.-15.11.2019 in Köln empfangen zu dürfen. Prof. Dr. Harris ist ein renommierter Wissenschaftler im Bereich der international vergleichenden Berufsbildung und veröffentlichte zahlreiche Zeitschriften- und Buchbeiträge im Bereich der Berufsbildungsforschung und Lehrerbildung. Trotz seiner Emeritierung engagiert er sich weiterhin in seinem Forschungsgebiet und war sogar bereits im Juli 2016 zu Gast am Lehrstuhl für Wirtschaft- und Sozialpädagogik, wo er den Studierenden und Mitarbeitenden des Instituts mitunter interessante Einblicke in das australische Berufsbildungssystem gewährte. Zudem nahm er im September 2018 an der G.R.E.A.T. Konferenz zur international vergleichenden Berufsbildungsforschung teil.

Auch während seines jetzigen Aufenthalts teilte Prof. Dr. Harris sowohl mit den Master-Studierenden als auch den Mitarbeitenden des Instituts im Rahmen mehrerer Lehrveranstaltungen unter anderem praktische Tipps, Erfahrungen sowie Einblicke in seine Forschungsarbeit und das australische Berufsbildungssystem. Des Weiteren nahm er als externer Gast am Workshop „International vergleichende Berufsbildungsforschung“ teil.

Prof. Dr. Matthias Pilz zu Fachgesprächen in Berlin

Foto: Dr. Maren Jasper-Winter

Die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung gilt politisch als ein drängendes Thema, wie u.a. die Arbeit der aktuellen Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ aufzeigt.
Im Nachgang zu einer Sitzung der Enquete-Kommission führte Prof. Dr. Matthias Pilz ein ausführliches Fachgespräch mit Dr. Jens Brandenburg MdB, Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag, Sprecher für Studium, berufliche Bildung und lebenslanges Lernen sowie Sprecher für LSBTI sowie anschließend mit Frau Dr. Maren Jasper-Winter, MdA, u.a. Sprecherin für berufliche Bildung der Fraktion der Freien Demokraten im Abgeordnetenhaus von Berlin.

 

Forschungsbesuch von Professor Etsuo Yokoyama (Nagoya University Japan)

Prof. Yokoyama war ab 24.06.-05.07.2019 am Institut für Berufs-, Wirtschafts- und Sozialpädagogik zu Gast. Durch verschiedene Vorträge und zahlreiche Gespräche konnte er Einblicke in sein Forschungsgebiet und in das japanische Berufsbildungssystem gewähren. Zudem zeigte er großes Interesse am deutschen beruflichen Bildungssystem, weshalb er sowohl das Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn als auch das Berufskolleg Alfred-Müller-Armack in der Kölner Südstadt besuchte .

Prof. Dr. Yokoyama ist am Institut für “Educational Science” der Graduate School of Education and Human Development an der Nagoya University angesiedelt. Er ist ein renommierter Wissenschaftler im Bereich der international vergleichenden Berufsbildung. Einer seiner zentralen Forschungsbereiche liegt im Bereich des Handwerkes. So hat er sich unter anderem mit der beruflichen Bildung im handwerklichen Bereich in den skandinavischen Ländern auseinandergesetzt und derer Einflussnahme auf andere Länder. Ein weiterer Fokus liegt bei der heimischen, der japanischen Berufsbildung und der Entstehung und Geschichte des japanischen Handwerkes sowie der Frauenbildung in Japan.

Teilnahme an der elften Sitzung der Enquete-Kommission

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v.l.n.r.: Prof. Dr. M. Pilz; R. Siilivask; Dr. S. Kaufmann; K. Pouliakas

Am Montag, dem 03.06.2019, traf sich die Enquete-Kommission bereits zum elften Mal und beschäftigte sich in einer öffentlichen Anhörung mit dem Thema der "Beruflichen Bildung in der digitalen Arbeitswelt". In der Kommission tauschten sich Experten*innen aus Politik und Forschung rege über den aktuellen Stand der Digitalisierung in der Arbeitswelt im internationalen Vergleich aus. Auch Prof. Dr. Matthias Pilz vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpädagogik der Universität zu Köln war als Sachverständiger geladen, sowie Konstantinos Pouliakas und Rita Siilivask vom Europäischen Zentrum für die Förderung der Berufsbildung (CEDEFOP). Herr Pilz berichtete in dem Gremium, unter dem Vorsitzenden Herrn Dr. Stefan Kaufmann (CDU/CSU), von den Berufsbildungssystemen in Japan, China und Indien und ging dabei speziell auf deren Unterschiede ein und inwieweit das deutsche Berufsbildungssystem für hybride Formen geweitet werden kann, um eine noch stärkere Akademisierung zu verhindern. 

Video der öffentlichen Anhörung der elften Sitzung der Enquete-Kommission - "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt"

 

 

Herausgebersitzung des internationalen Handbuchs der Berufsbildung

Am 16.04.2019 nahm Prof. Dr. Matthias Pilz als einer der Herausgeber des Internationalen Handbuchs der Berufsfbildung (IHBB) an der Herausgebersitzung im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) teil. Das IHBB zählt zu einem der deutschsprachigen Standardwerke im Bereich der vergleichenden Berufsbildungsforschung. Die Veranstaltung diente dem Austausch über aktuell erschienene und geplante Länderstudien. Den vollständigen Artikel zur Herausgebersitzung mit weiteren Informationen finden Sie auf den Seiten des BIBB.

Internationale Konferenz des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) - Kooperation zwischen Sozialpartnern und Staat

Bildungsexpert*innen sitzen dikutierend im Kreis

©Bundesinstitut für Berufsbildung

Auf der internationalen Konferenz des BiBB vom 03.-04.04.2019 in Siegburg wurde die Bedeutung der Kooperation von Sozialpartnern und Staat stark hervorgehoben. Ca. 60 Bildungsexpert*innen nahmen an der zweitägigen Tagung teil und tauschten sich rege in Workshops aus. Prof. Dr. Matthias Pilz beteiligte sich in seiner Funktion als Beiratsmitglied des Projektes an der Konferenz und moderierte einen der Workshops.
Im ersten Teil der Konferenz stand das Forschungsprojekt "Entwicklung nationaler Ausbildungsstandards - Akteure, Verfahren und Gestaltung im europäischen Vergleich" des BiBB im Fokus. Im zweiten Teil wurde eine Untersuchung des CEDEFOP über die Zukunft der Berufsausbildung in Europa vorgestellt.
 

G.R.E.A.T. auf der 8. INAP Conference in Konstanz

An der Universität Konstanz fand vom 21. bis 22. März 2019 die 8. INAP-Konferenz statt.

Prof. Dr. Matthias Pilz und Frau Dr.‘ Junmin Li waren mit zwei DFG-geförderten Forschungsprojekten "Convergence in training processes: a comparative analysis of aeronautical and aerospace apprenticeships in England and Germany" und "The same procedure everywhere? (Apprenticeship) Training in German companies in India, China and Mexico " auf dieser international ausgerichteten Fachkonferenz vertreten.

 

3. transnationales Projekttreffen des Erasmus+-Projekts GoodVET

Vom 11. bis 13. Februar 2019 traf sich das gesamte GoodVET-Projektteam bei G.R.E.A.T. an der Universität Köln.
Das internationale Team aus Dänemark, Italien, Österreich und Deutschland arbeitete drei Tage lang an wichtige Qualitätsindikatoren für die Integration von Geflüchteten in die berufliche Bildung. Die Erstellung des  Qualitätshandbuches sowie des Online-Analysetools war der Hauptkern dieses Treffens.
Weitere wichtige Meilensteine für das Projekt wurden in äußerst fruchtbaren Diskussionen erfolgreich erarbeitet.

Weitere Information zum Projekt GoodVET finden Sie unter: http://www.goodvet.uni-koeln.de/

 

Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn

Mit einer Bevölkerungszahl von 1,3 Milliarden ist Indien das zweitgrößte und aus europäischer Sicht ein exotisches Land mit vielen Gegensätzen und einer ganz anderen Kultur. Seit den 1990er-Jahren greifen umfangreiche Reformen und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes hat auf vielen Ebenen Fahrt aufgenommen. Auch die berufliche Bildung in Indien ist damit in den Fokus gerückt und muss den daraus erwachsenen Herausforderungen Rechnung tragen. Sowohl deutsche Unternehmen wie auch die Akteure der Berufsbildungskooperation sind in der beruflichen Bildung in Indien tätig. Neben den kulturellen Besonderheiten des Landes prägen die Berufsbildungslandschaft auch angelsächsische Konzepte, eine starke Tendenz zur Hochschulbildung, eine geringe Beteiligung der Wirtschaft und eine komplexe Steuerungsstruktur.
Rezension von Uma Gengaiah - Indira Gandhi National Open University, India

 

Gastvortrag von Prof. Dr. Bettina Fuhrmann, Wirtschaftsuniversität Wien (WU)

Der Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpädagogik von Prof. Dr. Matthias Pilz freute sich Prof. Dr. Bettina Fuhrmann, WU Wien, am 09.01.2019 begrüßen zu dürfen.

Prof. Dr. Bettina Fuhrmann war am 9. Januar 2019 Gastvortragende am Institut für Berufs-, Wirtschafts- und Sozialpädagogik. Sie präsentierte die Forschung zu Wirtschaftsbildung an ihrem Institut für Wirtschaftspädagogik an der WU, insbesondere das  Projekt "Ökonomische Bildung am Ende der Sekundarstufe I in Österreich". Die Ergebnisse wurden nicht nur intensivst diskutiert, sondern sind auch die Grundlage für Überlegungen zu den nächsten Forschungsprojekten. Auch Kooperationsmöglichkeiten zwischen Köln und Wien wurden ausgelotet - ein produktiver und höchst konstruktiver Start in das Jahr 2019.